Pimentkörner
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Warm-aromatisch · würzig · Jamaika / Mittelamerika
Ideal für Jerk, Schmorgerichte, Marinaden.
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Orlandosidee Gewürzhandel seit 2005
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Pimentkörner kaufen – Jamaikapfeffer ganz für Jerk, Schmorgerichte & Pickles
Ein paar ganze Körner im Wildgulasch, Sauerbraten oder kräftigen Fond geben langsam eine warme, tiefwürzige Aromatik ab; frisch gemörsert wird Piment zur charakteristischen Würze für Jerk, Marinaden und BBQ. Auch Chutneys, eingelegte Gurken und Zwiebeln, Glühwein, Lebkuchen oder winterliche Desserts profitieren von dem vielschichtigen Geschmack, der an Nelke, Zimt, Muskat und Pfeffer erinnert. Gerade diese Verbindung aus herzhafter Tiefe und warmer Würze macht das ganze Gewürz zu einem vielseitigen Begleiter in der herzhaften und süßen Küche.
Pimentkörner sind die unreif geernteten und anschließend getrockneten Früchte von Pimenta officinalis L. Der immergrüne Pimentbaum gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) und trägt aromatische Früchte, die vor der Vollreife geerntet und anschließend getrocknet werden. Dabei verfärben sie sich braun und entwickeln ihre konzentrierte warme Würze. Im Gewürzhandel werden die ganzen getrockneten Früchte auch als Pimentbeeren bezeichnet.
Unsere Ware besteht aus 100 % ganzen Pimentkörnern. Die ganzen Früchte können mitgekocht, leicht angestoßen oder unmittelbar vor der Verwendung frisch gemörsert werden. Sie erhalten sie in 50 g, 250 g, 500 g und 1 kg – für die private Küche ebenso wie für Gastronomie, Manufaktur und größeren Bedarf.
Die ganze Form gibt Ihnen zwei Möglichkeiten mit einem Produkt: In Sauerbraten, Wild, Fonds oder Pickles können die Körner langsam mitziehen und anschließend entfernt werden; für Jerk, Marinaden, Rubs oder Gebäck werden sie erst kurz vor der Verwendung frisch gemörsert. So bestimmen Sie selbst, ob die Würze langsam und zurückhaltend oder frisch und intensiv ins Gericht kommt.
Obwohl das Gewürz häufig Jamaikapfeffer genannt wird, handelt es sich botanisch nicht um echten Pfeffer. Mehr zur Einordnung solcher Gewürznamen lesen Sie unter Exotische und falsche Pfeffersorten im Vergleich.
Wie schmecken Pimentkörner?
Der Geschmack ist warm, tiefwürzig, leicht süßlich und fein pfeffrig. Besonders charakteristisch ist, dass mehrere bekannte Gewürzaromen gleichzeitig anklingen: Nelke ist meist besonders deutlich wahrnehmbar, dazu kommen Eindrücke von Zimt, Muskat und eine zurückhaltende Pfeffrigkeit.
In einem Schmorgericht wirkt diese Kombination dunkel, rund und wärmend. In einem Fond verbinden sich die würzigen Noten langsam mit Fleisch, Gemüse und Brühe. Bei Chutneys und Pickles trifft die warme Würze dagegen auf Fruchtsäure oder Essig und gibt dem Ergebnis mehr Tiefe.
In der süßen Küche zeigt sich eine andere Seite: In Lebkuchen, Honigkuchen, Kompott oder Glühwein verbinden sich die Nelken-, zimt- und muskatähnlichen Noten besonders harmonisch mit Zucker, Früchten und weiteren Wintergewürzen.
Piment schmeckt dabei nicht einfach wie eine fertige Mischung aus Nelke, Zimt, Muskat und Pfeffer. Die Früchte besitzen ein eigenständiges, rundes Aromaprofil, in dem diese Eindrücke lediglich wiedererkennbar sind.
Warum heißt Piment auch Jamaikapfeffer, Allspice oder Nelkenpfeffer?
Für das Gewürz haben sich mehrere Namen eingebürgert. Jamaikapfeffer verweist auf die enge historische und kulinarische Verbindung mit Jamaika. Der Name bedeutet jedoch nicht grundsätzlich, dass jede so bezeichnete Ware zwingend aus Jamaika stammen muss. Allspice ist die englische Bezeichnung und spielt auf das komplexe Aroma an, das gleichzeitig an mehrere klassische Gewürze erinnert. Auch Nelkenpfeffer beschreibt vor allem den Geschmack: eine deutliche Nelkennote kombiniert mit einer leicht pfeffrigen Würze. Gelegentlich findet sich außerdem die Bezeichnung „Viergewürz“ in Verbindung mit den Aromassoziationen Nelke, Zimt, Muskat und Pfeffer. Sie beschreibt das Aromaprofil und keine eigene botanische Produktart.
Wie sehen die ganzen Körner aus?
Die getrockneten Früchte sind rundlich, braun und ungefähr pfefferkorngroß. Als Naturprodukt können Größe und Oberflächenstruktur etwas variieren. Vor der Trocknung werden die Früchte noch unreif geerntet; beim Trocknen verändern sich Farbe und Struktur, bis die typischen braunen Körner entstehen.
Gerade die ganze Form hat in der Küche einen praktischen Vorteil: In Fond, Sud oder Schmorgericht können die Früchte mitziehen und vor dem Servieren wieder entfernt werden – ähnlich wie Lorbeerblätter oder ganze Gewürznelken.
Wofür verwendet man Piment?
Die Verwendung reicht von klassischen europäischen Schmorgerichten bis zur karibischen Küche. Besonders sinnvoll ist die ganze Form überall dort, wo das Aroma langsam während des Garens an Flüssigkeit, Sauce oder Marinade abgegeben werden soll.
Für Sauerbraten, Wild und Schmorgerichte
Piment gehört zusammen mit Lorbeer und Gewürznelken zu den klassischen Begleitern kräftiger Schmorgerichte. Ganze Früchte passen besonders gut zu Sauerbraten, Wildgulasch, Rouladen, Ragouts und dunklen Saucen. Während der langen Garzeit geben sie ihre warme Würze langsam ab.
Für Fonds, Brühen und Saucen
Auch Brühen und kräftige Fonds lassen sich mit einigen ganzen Früchten aromatisieren. Besonders gut passen sie zu Fleischfonds, Wildfonds und dunklen Saucen. Nach dem Kochen können sie zusammen mit Lorbeer, Nelken oder anderen ganzen Gewürzen wieder entfernt werden.
Für Jerk – frisch gemörsert besonders aromatisch
Jerk gehört zu den Anwendungen, bei denen die ganze Ware besonders spannend wird. Dafür werden die Körner frisch zerstoßen oder gemahlen. Die warme, leicht pfeffrige und nelkenartige Würze verbindet sich sehr gut mit Chili, Thymian, Knoblauch und kräftigen Marinaden.
Sofort ausprobieren: Mörsern Sie für eine kleine Marinade einige Körner frisch und verrühren Sie sie mit Chili, Thymian, Knoblauch, etwas Öl und einer säuerlichen Komponente. Die Mischung passt zu Hähnchen, Schweinefleisch, Tofu oder Grillgemüse. Beginnen Sie zurückhaltend und schmecken Sie die Marinade nach und nach ab.
Zerkleinern Sie die benötigte Menge erst unmittelbar vor dem Anrühren der Marinade. So bleibt das Aroma bis zur Verwendung geschützt und tritt frisch gemörsert besonders deutlich hervor.
Für Pickles, eingelegtes Gemüse und Chutneys
In Essig- und Einlegeflüssigkeiten bilden die warmen Gewürznoten einen spannenden Gegenpol zur Säure. Ganze Früchte passen deshalb zu eingelegten Gurken, Zwiebeln und anderem Gemüse. Auch Fruchtchutneys profitieren davon: Mango, Pflaume oder andere Früchte bekommen mehr Tiefe, ohne deutlich scharf zu werden.
Für Glühwein, Lebkuchen und winterliche Küche
Die Aromaverwandtschaft zu Nelke, Zimt und Muskat macht das Gewürz auch für die Winterküche interessant. Ganze Körner können in Glühwein, Punsch oder Gewürzsud mitziehen. Für Lebkuchen, Honigkuchen, Plumpudding und andere Teige ist frisch gemahlenes Gewürz praktischer, weil es sich gleichmäßig verteilt.
Ganz oder gemahlen – welche Form passt besser?
Beide Formen erfüllen in der Küche unterschiedliche Aufgaben. Ganze Körner sind besonders praktisch, wenn das Aroma langsam in ein Gericht übergehen oder die Gewürze später wieder entfernt werden sollen. Frisch gemörsert wird die Würze dagegen unmittelbarer und intensiver.
| Form | Besonders geeignet für | Anwendung |
|---|---|---|
| Piment ganz | Schmorgerichte, Fonds, Sauerbraten, Pickles, Glühwein | mitkochen und anschließend entfernen |
| Frisch gemörsert | Jerk, BBQ, Marinaden, Rubs | erst unmittelbar vor der Verwendung zerkleinern |
| Gemahlen | Gebäck, Saucen, Teige, Gewürzmischungen | direkt und gleichmäßig einarbeiten |
Wie viele Pimentkörner braucht man?
Das Aroma ist intensiv, deshalb lohnt sich eine zurückhaltende Dosierung. Für einen Topf Schmorgericht oder Fond können 2–4 ganze Körner als erste Orientierung dienen. Die genaue Menge hängt von Topfgröße, Garzeit und den übrigen Gewürzen ab.
| Anwendung | Orientierung | Küchentipp |
|---|---|---|
| Schmorgerichte & Ragouts | 2–4 ganze Körner | mitkochen und vor dem Servieren entfernen |
| Marinaden | 2–3 leicht angestoßene Körner | mit der Flüssigkeit ziehen lassen |
| Pickles & Chutneys | 2–4 ganze Körner | mitkochen oder mitziehen lassen |
| Jerk & BBQ | nach Rezept frisch mörsern | mit Chili, Thymian und Knoblauch kombinieren |
| Gebäck | kleine Prise frisch gemahlen | sparsam beginnen |
Beim frischen Mahlen oder Mörsern wirkt das Aroma unmittelbarer als bei ganzen mitgekochten Früchten. Deshalb sollte die gemahlene Menge besonders vorsichtig dosiert werden.
Piment, Nelke, Muskat oder Pfeffer?
Das Besondere liegt darin, dass das Aroma an mehrere bekannte Gewürze erinnert, ohne mit einem davon identisch zu sein.
| Gewürz | Charakter | Wann besonders passend? |
|---|---|---|
| Piment | warm, tiefwürzig, leicht pfeffrig, nelken-, zimt- und muskatähnlich | Schmorgerichte, Jerk, Chutneys, Pickles und Gebäck |
| Gewürznelken | intensiv, süßlich-würzig und deutlich nelkenbetont | wenn eine klare Nelkennote gewünscht ist |
| Muskatnuss | warm, nussig und eigenständig | wenn Muskat deutlich im Mittelpunkt stehen soll |
| Schwarzer Pfeffer | direkt pfeffrig und scharf | wenn klassische Pfefferschärfe gesucht wird |
Wer eine echte pfeffrige Spezialität mit anderem Aromaprofil sucht, kann außerdem Kubebenpfeffer oder Paradieskörner entdecken.
Woher kommt das Gewürz?
Pimenta officinalis L. ist eine Gewürzpflanze des tropischen Amerikas und eng mit der Karibik und Mittelamerika verbunden. Für die von Orlandosidee angebotene Ware ist aktuell die Herkunft Jamaika / Mittelamerika angegeben.
Der Name Jamaikapfeffer ist deshalb kulinarisch sehr passend, sollte aber grundsätzlich von der konkreten Chargenherkunft unterschieden werden. Entscheidend für das angebotene Produkt ist die jeweils aktuelle Herkunftskennzeichnung.
Wie wächst der Pimentbaum?
Der immergrüne Baum gehört zur Familie der Myrtengewächse. Er kann mehrere Meter hoch werden und trägt grüne, längliche bis ovale Blätter. Nach der Blüte entwickeln sich die kleinen Früchte, die für die Gewürzherstellung noch unreif geerntet und anschließend getrocknet werden.
50 g, 250 g, 500 g oder 1 kg?
50 g eignen sich für die private Küche und reichen bei der üblichen sparsamen Dosierung bereits für zahlreiche Schmorgerichte, Fonds oder Einlegeansätze.
250 g und 500 g sind interessant, wenn das Gewürz regelmäßig für Jerk, Marinaden, Wildgerichte, Pickles, Chutneys oder winterliche Küche eingesetzt wird.
1 kg richtet sich besonders an Gastronomie, Catering, Fleischereien, Manufakturen und andere Küchen mit größerem Bedarf. Gerade für Marinaden, Einlegeprodukte und Gewürzmischungen kann das Großgebinde sinnvoll sein.
Richtig aufbewahren
Bewahren Sie die ganzen Früchte trocken, kühl, lichtgeschützt und gut verschlossen auf. Ganze Gewürze schützen ihre Aromastoffe im Inneren besser als bereits gemahlene Ware und eignen sich deshalb besonders gut für frisches Mörsern nach Bedarf.
Verwenden Sie zur Entnahme einen trockenen Löffel und vermeiden Sie Feuchtigkeit sowie direkte Sonneneinstrahlung.
Warum Pimentkörner von Orlandosidee?
Seit 2005 beschäftigen wir uns mit Gewürzen für private Küchen, Gastronomie und Handel. Bei ganzen Gewürzen ist für uns besonders wichtig, nicht nur ihren Namen zu erklären, sondern zu zeigen, wie sich ihre Aromatik in der Küche tatsächlich nutzen lässt.
Die ganzen Früchte verbinden warme Nelken-, Zimt- und Muskatanklänge mit einer feinen Pfeffrigkeit und lassen sich je nach Gericht mitkochen oder frisch mörsern. Genau diese Flexibilität macht sie interessant für Jerk, Sauerbraten, Wild, Fonds, Pickles, Chutneys, Glühwein und Gebäck.
Bei Orlandosidee erhalten Sie die ganze Ware in 50 g, 250 g, 500 g und 1 kg.
Häufige Fragen
Was sind Pimentkörner?
Pimentkörner sind die unreif geernteten und anschließend getrockneten Früchte von Pimenta officinalis L. Sie werden als ganzes Gewürz verwendet und sind auch als Jamaikapfeffer, Allspice oder Nelkenpfeffer bekannt.
Wie schmeckt Piment?
Das Aroma ist warm, tiefwürzig, leicht süßlich und fein pfeffrig. Es erinnert an Nelke, Zimt und Muskat, besitzt aber einen eigenständigen Geschmack.
Ist Jamaikapfeffer dasselbe wie Piment?
Ja. Jamaikapfeffer ist eine gebräuchliche Bezeichnung für das Gewürz. Der Begriff ist jedoch nicht automatisch ein Beleg dafür, dass jede Ware tatsächlich aus Jamaika stammt.
Was bedeutet Allspice?
Allspice ist die englische Bezeichnung. Der Name bezieht sich auf das komplexe Aroma, das an mehrere Gewürze wie Nelke, Zimt, Muskat und Pfeffer erinnert.
Wie verwendet man ganze Pimentkörner?
Ganze Körner können in Schmorgerichten, Fonds, Sauerbraten, Pickles oder Glühwein mitgekocht und anschließend entfernt werden. Für Jerk, Marinaden und Rubs können sie frisch gemörsert werden.
Wie viele Körner braucht man für ein Schmorgericht?
Als erste Orientierung eignen sich etwa 2–4 ganze Körner pro Topf. Die genaue Menge hängt von Größe, Garzeit und den übrigen Zutaten ab.
Pimentkörner online kaufen
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Weiterführendes Pfeffer-Wissen: Grundlagen zu Pfefferarten, Herkunft, Aroma und Verwendung finden Sie im Pfeffer-Wissen von Orlandosidee.
| Verpackungsgröße | 50 g, 250 g, 500 g, 1 kg |
|---|---|
| Lebensmittelbezeichnung | Pimentkörner (Pimenta dioica), ganze getrocknete Beeren |
| Lebensmittelunternehmer | Orlandosidee Gewürze, Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin, Deutschland |
| Herkunftsort | Jamaika / Mittelamerika |
Zutaten
100 % Pimentkörner (Pimenta dioica)
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin
Verantwortliche Person in der EU
Frau Berardi
Sicherheitshinweise
Von Kindern fernhalten. Nicht unzerkleinert verzehren.



