Voatsiperifery Pfeffer
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Fruchtig · warm-aromatisch · pfeffrig · Madagaskar
Ideal für Wild, Lamm, Rind.
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Orlandosidee Gewürzhandel seit 2005
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Voatsiperifery Pfeffer kaufen – aromatischer Piper borbonense aus Madagaskar
Weitere besondere Sorten finden Sie in unserer Kategorie besondere Pfeffersorten. Mehr über Sorten, Geschmack und richtige Verwendung erfahren Sie in unserem Pfeffer-Wissen.
Was ist Voatsiperifery?
Voatsiperifery, auch Madagaskar-Pfeffer oder Urwaldpfeffer genannt, gehört zur Gattung Piper und damit zur Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Die aktuelle Orlandosidee-Ware wird botanisch als Piper borbonense geführt. Auf Madagaskar begegnet Ihnen für den wilden Pfeffer auch die Bezeichnung Tsiperifery.
Die Pfefferpflanze wächst als Kletterpflanze in den feuchten tropischen Wäldern und kann an Bäumen weit in die Höhe steigen. Die kleinen Früchte werden von Hand geerntet. Diese besondere Wuchs- und Erntesituation gehört zur Geschichte des madagassischen Urwaldpfeffers und erklärt mit, warum er lange außerhalb Madagaskars kaum bekannt war.
Die getrockneten Beeren sind klein, braun bis fast schwarz und besitzen häufig noch einen gut sichtbaren Stielansatz. Dadurch erinnern sie auf den ersten Blick etwas an Kubebenpfeffer, sind jedoch meist kleiner.
Wie schmeckt Voatsiperifery Pfeffer?
Der Geschmack ist würzig-pfeffrig, warm, leicht holzig und fruchtig. Besonders charakteristisch finde ich die frische, an Zitronenschale erinnernde Note. Sie macht den Pfeffer interessant, weil neben der Schärfe noch deutlich mehr passiert.
Frisch zerstoßen oder gemahlen kommen zuerst die pfeffrige Würze und die Zitrusnote, danach zeigen sich wärmere, holzige und leicht fruchtige Töne. Die Schärfe ist deutlich wahrnehmbar, sollte aber nicht allein im Vordergrund stehen.
Gerade deshalb eignet sich diese Sorte nicht nur für kräftige Fleischgerichte. Gemüse, Pilze, Käse, Früchte und Schokolade können von der ungewöhnlichen Kombination aus Pfefferwürze und Zitrus ebenfalls profitieren.
Wofür verwendet man Voatsiperifery?
Am schönsten finde ich den Pfeffer frisch gemahlen oder grob im Mörser zerstoßen. Dann können Sie ihn direkt am Tisch oder kurz vor dem Servieren über das fertige Gericht geben.
- Rind, Wild, Lamm & Geflügel: zu Steak, Entrecôte, Lammkoteletts, Wildragout, Ente oder kräftig gebratenem Geflügel.
- Grillfleisch & Grillfisch: frisch gemahlen über das fertig gegrillte Fleisch oder den Fisch geben.
- Pilze & Gemüse: besonders schön zu gebratenen Pilzen, Auberginen, Kartoffeln, Kürbis und anderem Grill- oder Ofengemüse.
- Halloumi: frisch gemahlen über gegrillten Halloumi – eine Kombination, die ich selbst sehr gerne mag.
- Saucen & Schmorgerichte: zu Wildjus, Rotweinsauce und kräftigen Schmorgerichten.
- Currys & Masalas: für würzige Currys und Gewürzmischungen, wenn neben Schärfe auch eine holzig-zitrische Pfeffernote gewünscht ist.
- Erdbeeren & Früchte: sehr sparsam zu Erdbeeren, Pflaumen, Birnen oder anderen aromatischen Früchten.
- Schokolade: eine kleine Menge zu dunkler Schokolade, Mousse au Chocolat oder Schokoladenglasur.
Orlandosidee-Tipp: Ich habe Voatsiperifery schon in die Kuvertüre für meine Florentiner gegeben. Nur sehr wenig frisch gemahlen reicht aus – dann bekommt die Schokolade eine pfeffrige Frische und ein leichtes Prickeln, ohne dass das Gebäck plötzlich scharf schmeckt.
Und stellen Sie ruhig einmal eine Mühle mit diesem Pfeffer direkt auf den Tisch. Gerade bei Kartoffeln, Gemüse, Grillkäse oder Fleisch macht es Spaß auszuprobieren, wo die Zitronen- und Holztöne besonders gut passen.
Voatsiperifery für eigene Pfeffermischungen
Sie können die Beeren auch mit anderen Pfeffersorten mischen. Dabei würde ich Voatsiperifery nicht einfach als zusätzliche Schärfe betrachten, sondern wegen seiner eigenen Zitrus- und Holznote einsetzen. Schon ein kleiner Anteil kann einer Pfeffermischung einen deutlich anderen Charakter geben.
Probieren Sie unterschiedliche Mischungsverhältnisse direkt in der Pfeffermühle aus. Kochen und Würzen soll schließlich auch Spaß machen – und gerade bei Pfeffer lohnt es sich, die eigene Lieblingsmischung zu finden.
Wie mahlt und dosiert man den Madagaskar-Pfeffer?
Die ganzen Beeren können in der Pfeffermühle gemahlen oder im Mörser gröber zerstoßen werden. In der Mühle verteilt sich der Pfeffer feiner und gleichmäßiger; im Mörser bleiben größere Stücke und damit mehr Struktur erhalten.
Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und schmecken Sie anschließend nach. Bei Fleisch, Gemüse, Currys und Saucen darf die Würze deutlicher sein. Bei Erdbeeren, anderen Früchten oder Schokolade reichen dagegen oft schon wenige frisch gemahlene Körnchen.
Ich gebe den Pfeffer möglichst gegen Ende der Zubereitung oder direkt vor dem Servieren dazu. Zu langes Erhitzen kann gerade die feineren Duftnoten unnötig abschwächen.
Weitere Tipps finden Sie unter Pfeffer richtig mahlen und lagern.
Voatsiperifery, schwarzer Pfeffer oder Kubeben?
Schwarzer Pfeffer ist der klassische Allrounder für die tägliche Küche. Er bringt eine vertraute Pfefferschärfe und warme Würze mit und passt zu nahezu allen herzhaften Gerichten.
Voatsiperifery würde ich wählen, wenn der Pfeffer selbst stärker zum Geschmack des Gerichts beitragen soll. Seine Kombination aus Zitrus, warmer Holznote und Frucht macht ihn besonders interessant für Wild, Lamm, Pilze, Grillgerichte und Schokolade.
Kubebenpfeffer besitzt ebenfalls den charakteristischen kleinen Stielansatz, schmeckt aber anders: stärker harzig, warm und leicht kampferartig. Die optische Ähnlichkeit bedeutet also nicht, dass beide Pfeffer in der Küche austauschbar sind.
Urwaldpfeffer aus Madagaskar – 25 g bis 500 g
Die aktuelle Orlandosidee-Ware besteht aus ganzen Pfefferbeeren aus Madagaskar. Bei dieser Spezialität achten wir auf eine saubere Ware, intakte Beeren, die produkttypische dunkle Farbe und einen klaren, sortentypischen Duft. Muffige oder auffällig flache Noten gehören nicht zu dem Aromabild, das wir bei dieser Ware erwarten.
Sie erhalten den Pfeffer bei Orlandosidee in 25 g, 100 g, 250 g und 500 g. Die kleine Packung eignet sich gut zum Kennenlernen; größere Gebinde sind interessant für Gastronomie und Küchen, in denen regelmäßig mit besonderen Pfeffersorten gearbeitet wird.
Orlandosidee handelt seit 2005 mit Gewürzen. Wir prüfen jede Lieferung sorgfältig; Herkunft und relevante Produktdaten sind nachvollziehbar.
Voatsiperifery richtig lagern
Bewahren Sie die ganzen Beeren trocken, kühl, lichtgeschützt und gut verschlossen auf. Mahlen Sie möglichst nur die Menge, die Sie unmittelbar benötigen. In ganzer Form bleibt der Pfeffer besser vor Aromaverlust geschützt als bereits gemahlene Ware.
Voatsiperifery, Kubeben oder Malabar?
| Pfeffer | Aroma | Charakter | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Voatsiperifery | fruchtig, warm, zitrisch-holzig | eigenständig und aromatisch | Wild, Lamm, Pilze, Grillgerichte, Schokolade |
| Kubebenpfeffer | harzig, warm, würzig | markant | Wild, Lamm, dunkle Saucen |
| Malabar | klassisch, warm, pfeffrig | universell | Alltag, Fleisch, Fisch, Gemüse |
Auch in unseren Pfeffer Sets
Diese Pfefferspezialität ist auch Bestandteil ausgewählter Orlandosidee Pfeffer Sets:
Alle Zusammenstellungen finden Sie unter Pfeffer Sets & Pfefferreisen.
Mehr zur Einordnung besonderer Pfefferarten im Pfeffer-Wissen.
| Verpackungsgröße | 25 g, 50 g, 100 g, 250 g, 500 g, 1 kg |
|---|---|
| Lebensmittelbezeichnung | Voatsipierifery Pfeffer Piper borbonese |
| Lebensmittelunternehmer | Orlandosidee Gewürze, Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin, Deutschland |
| Herkunftsort | Madagaskar |
Zutaten
100 % Voatsiperifery Pfeffer Piper borbonese
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin
Verantwortliche Person in der EU
Frau Berardi



