Bockshornklee
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Grundpreis 70,00 € / kg
inkl. MwSt. Versand DE ab 6,90 €
Herb / bitter · würzig · Indien
Ideal für Curry, Dal, Linsen.
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Bockshornklee ganz kaufen – ganze Fenugreek-Samen für Curry & Dal
Was ist Bockshornklee?
Bockshornklee – botanisch Trigonella foenum-graecum – ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie wird ungefähr 30 bis 60 cm hoch, trägt grüne Blätter und kleine hellgelbe bis weißliche Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich längliche Hülsen. Darin sitzen die festen, gelblich bis goldbraunen Samen, die wir als Gewürz verwenden. Die Körner sehen unscheinbar aus, haben es geschmacklich aber in sich. Probieren Sie einen ganzen trockenen Samen lieber nicht einfach so: Die getrocknete Saat ist ausgesprochen hart und ihr bitter-herber Geschmack ziemlich konzentriert. Beim Kochen wird sie deshalb geröstet, mitgekocht, eingeweicht oder frisch gemörsert.
Wie schmeckt Bockshornklee?
Ungeröstet schmecken die Samen würzig, herb und leicht bitter. Das Aroma ist kräftig und behauptet sich auch neben Linsen, Kartoffeln oder anderen intensiven Gewürzen. Spannend wird es beim Rösten. Geben Sie die Saat kurz in eine trockene Pfanne und bewegen Sie sie regelmäßig. Sobald es angenehm warm, nussig und ein wenig nach Curry duftet, nehmen Sie die Körner wieder heraus. Jetzt wirkt das Aroma runder. Neben der typischen Herbe kommen nussige und leicht karamellige Röstnoten zum Vorschein. Lassen Sie die Samen allerdings zu dunkel werden, wird die Bitterkeit schnell unangenehm. Also lieber vorsichtig rösten.
Wie verwendet man die ganzen Samen?
Sie können Fenugreek trocken rösten oder direkt in etwas Öl aromatisieren. Gerade für Dal, Curry, Kartoffeln oder Spinat gefällt mir die zweite Variante besonders gut. Erhitzen Sie etwas Öl und geben Sie eine kleine Menge der Gewürzsaat hinein. Sobald die Samen aromatisch duften, kommen beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazu. Anschließend können Kreuzkümmel, Koriander oder Kurkuma folgen. So entsteht schon am Anfang des Kochens eine kräftige Gewürzbasis, auf der das ganze Gericht aufbauen kann. Je nach Rezept können die Körner auch mehrere Stunden oder über Nacht eingeweicht werden. Dadurch werden sie weicher und lassen sich leichter weiterverarbeiten.
Was kann man damit kochen?
Natürlich denkt man zuerst an Curry und Dal – aber die kleinen Samen können deutlich mehr.
- Linsen und Dal: hervorragend zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma.
- Spinat: die herbe Würze passt sehr schön zu kräftig gewürzten Spinatgerichten.
- Kartoffeln, Yams und Süßkartoffeln: besonders gut gebraten oder geschmort.
- Kichererbsen und Bohnen: gerne zusammen mit Tomaten und Kreuzkümmel.
- Auberginen: die Gewürzsaat gibt dem weichen Gemüse einen interessanten würzigen Gegenpol.
- Fischcurry: sparsam verwendet sehr gut mit Kurkuma, Koriander, Knoblauch und Ingwer.
- Lamm: für kräftige Currys und langsam geschmorte Gerichte.
- Reis: die Samen können bereits zu Beginn zusammen mit den anderen Gewürzen angeröstet werden.
- Chutneys: besonders schön zu Mango oder Tomate, weil die leichte Herbe Süße und Säure ausbalanciert.
- Pickles: ganze Fenugreek-Samen werden auch in Würzungen für eingelegtes Gemüse verwendet.
Fenugreek in Curry, Masala und Panch Phoron
Wenn Sie gerne selbst Gewürzmischungen herstellen, sind ganze Fenugreek-Samen besonders interessant. Rösten Sie immer nur so viel, wie Sie gerade benötigen, und mörsern Sie die Saat anschließend frisch. Fenugreek findet sich in verschiedenen Curry- und Masala-Rezepturen. Ein schönes Beispiel ist die bengalische Gewürzmischung Panch Phoron, in der mehrere ganze Gewürzsaaten miteinander kombiniert werden. Sehr gut harmoniert die herbe Saat mit Kreuzkümmel, Koriandersamen, Kurkuma, Knoblauch, Ingwer, Fenchel, Schwarzkümmel und Kardamom. Für komplexere Masalas passen auch Pfeffer, Nelken oder Zimt dazu.
Bockshornklee, Kreuzkümmel oder Koriander?
Die drei Gewürze begegnen sich häufig im gleichen Gericht, schmecken aber völlig unterschiedlich.
Bockshornklee bringt Herbe und Tiefe.
Kreuzkümmel sorgt für die typische erdig-warme Würze.
Koriandersamen schmecken milder und bringen eine etwas frischere, leicht zitrische Note.
Gerade zusammen funktionieren sie hervorragend. Probieren Sie die Kombination einmal in einem Linsengericht – dann merkt man sehr schnell, welche Aufgabe jedes Gewürz übernimmt.
Wie viel sollte man verwenden?
Beginnen Sie mit dieser kräftigen Gewürzsaat lieber sparsam. Die herbe Note kann ein Gericht bei zu großer Menge schnell dominieren. Passen Sie die Menge dem Gericht an. Ein kräftiges Dal, ein Lammcurry oder ein Linseneintopf verträgt mehr als ein feines Fischgericht. Bedenken Sie auch: Frisch gemörserte Samen verteilen ihr Aroma wesentlich schneller als ganze Körner. Wenn Sie Pulver bevorzugen, finden Sie hier Bockshornklee gemahlen.
Ganze Fenugreek-Samen aus Indien – 50 g bis 1 kg
Unsere ganze Ware stammt aus Indien. Sie erhalten die Samen bei Orlandosidee in 50 g, 250 g, 500 g und 1 kg.
50 g reichen für viele Gerichte, denn das Gewürz wird eher zurückhaltend verwendet. Die größeren Gebinde eignen sich für alle, die regelmäßig Curry, Dal oder eigene Gewürzmischungen herstellen – ebenso für Gastronomie und Catering. Orlandosidee beschäftigt sich seit 2005 mit Gewürzen und kulinarischen Spezialitäten. Herkunft und relevante Produktdaten sind nachvollziehbar; jede Lieferung wird sorgfältig geprüft.
Ganze Samen richtig lagern
Bewahren Sie die Saat trocken, dunkel und gut verschlossen auf. Gerade bei ganzen Gewürzen gefällt mir, dass man immer nur die Menge rösten und mahlen kann, die gerade gebraucht wird. Die Packung nach der Entnahme wieder gut verschließen und nicht direkt über einen dampfenden Topf halten. Weitere Hinweise finden Sie unter Gewürze richtig lagern.
Häufige Fragen zu Bockshornklee
Was ist Fenugreek auf Deutsch?
Fenugreek heißt auf Deutsch Bockshornklee. Fenugreek Seeds sind die ganzen Samen.
Was bedeutet Methi?
Methi ist die in Indien gebräuchliche Bezeichnung für Bockshornklee. Methi Dana bezeichnet die Samen.
Wie schmeckt Bockshornklee?
Würzig-herb, warm und leicht bitter. Beim Rösten kommen nussige und leicht karamellige Noten hinzu.
Muss man die Samen rösten?
Nein. Sie können auch mitgekocht oder eingeweicht werden. Rösten macht das Aroma allerdings deutlich runder und nussiger.
Wofür verwendet man die Saat?
Für Curry, Dal, Linsen, Kartoffeln, Spinat, Kichererbsen, Fischcurry, Reis, Chutneys, Pickles und Gewürzmischungen.
Bockshornklee ganz oder gemahlen?
Ganze Samen eignen sich zum Rösten, Mitkochen und frischen Mörsern. Gemahlener Bockshornklee lässt sich direkt und gleichmäßig in Speisen einarbeiten.
Bockshornklee ganz, gemahlen oder Schabzigerklee?
| Gewürz | Form | Charakter | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Bockshornklee ganz | Samen | herb, bitter, würzig | Currys, Dal, Linsen, Rösten und Mörsern |
| Bockshornklee gemahlen | gemahlen | herb, würzig | Curry, Saucen, Gewürzmischungen |
| Schabzigerklee | getrocknetes Kraut | würzig, charakteristisch | Brot, Käsegerichte, herzhafte Küche |
Mehr zur Einordnung im Gewürz-Wissen.
| Verpackungsgröße | 50 g, 250 g, 500 g, 1 kg |
|---|---|
| Lebensmittelbezeichnung | Bockshornklee – Gewürz |
| Lebensmittelunternehmer | Orlandosidee Gewürze, Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin Ansprechpartner: Fr.Berardi |
| Herkunftsort | Indien |
Zutaten
Bockshornkleesamen (Trigonella foenum-graecum)
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin
Verantwortliche Person in der EU
Frau Berardi



