Was ist weißer Sesam?

Eigenschaften, Geschmack und Verwendung von weißem Sesam

Weißer Sesam sind hellsamige Varianten der Sesampflanze Sesamum indicum. Die helle Samenfarbe ist eine natürliche Eigenschaft der Sorte. Im Handel gibt es weißen Sesam sowohl geschält als auch ungeschält; geschälte Samen schmecken häufig besonders mild.

Wenn Sie Sesam für Brot, Salate oder Gemüsegerichte verwenden möchten, bietet weißer Sesam eine angenehm nussige Würze. Wie mild er schmeckt, hängt unter anderem von Sorte, Schälung und Röstung ab.

Sesam – Überblick und Grundlagen

Weißer Sesam für Ihre Küche: Wenn Sie Brot, Gebäck oder Salate mit mild-nussigen Sesamsamen verfeinern möchten, finden Sie hier direkt unser Produkt.

Passend aus dem Shop

Passende Gewürze zu diesem Thema

Weißer Sesam
Passend zu diesem Thema

Weißer Sesam

Mild-nussig · leicht süßlich · zart · Indien Ideal für Sushi, Brot, Tahini, Bowls und Gebäck.

ab 3,50 €

Mehrere Gebindegrößen verfügbar

Produkt ansehen
Orlandosidee Gewürze seit 2005 Gebinde je nach Produkt 25 g–1 kg EU-weiter Versand

Herkunft und geschichtlicher Hintergrund

Die Sesampflanze gehört zu den ältesten kultivierten Ölpflanzen der Welt. Ihre Ursprünge liegen vermutlich in Afrika und Südasien.

Archäologische Funde belegen die Nutzung von Sesam bereits vor mehreren Jahrtausenden. Über frühe Handelsrouten verbreitete sich Sesam in viele Regionen der Welt.

Die helle Samenfarbe kommt bei bestimmten Sesamsorten von Natur aus vor. Durch Schälen können Samen zusätzlich heller und feiner wirken. Farbe und Verarbeitungsform sollten deshalb nicht gleichgesetzt werden.

Anbau, Ernte und Verarbeitung

Sesam wird überwiegend in warmen, trockenen Regionen angebaut. Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte und durchlässige Böden.

Nach der Ernte werden die Sesamsamen getrocknet und gereinigt. Je nach Produkt werden sie anschließend geschält oder mit ihrer natürlichen Samenschale angeboten. Das beeinflusst Geschmack und Mundgefühl.

Das Schälen beeinflusst nicht nur Geschmack und Textur, sondern auch die Haltbarkeit, da die schützende Samenschale fehlt.

Sensorische Eigenschaften

Weißer Sesam besitzt ein mildes, nussiges Aromaprofil mit zurückhaltender Süße.

Im Vergleich zu ungeschältem Sesam wirkt er weicher, feiner und weniger bitter.

Weißer Sesam schmeckt häufig mild und nussig, schwarzer Sesam kann kräftiger und leicht herb wirken. Entscheidend sind aber auch Sorte und Verarbeitung. Mehr dazu lesen Sie unter Schwarzer Sesam.

Das Mundgefühl ist zart und bei frischer Ware leicht cremig.

Verwendung von weißem Sesam

Weißer Sesam wird häufig in Backwaren, Salaten, Reis- und Gemüsegerichten sowie als Basis für Pasten eingesetzt. Wenn Sie die geschälte Sesamsaat direkt bestellen möchten, finden Sie hier unseren weißen Sesam.

Durch sein mildes Aroma eignet er sich besonders für Anwendungen, bei denen andere Zutaten nicht überdeckt werden sollen.

Wenn Sie weißen Sesam vorsichtig und unter häufigem Wenden rösten, entwickelt er ein besonders nussiges Aroma. Lassen Sie ihn dabei nicht zu dunkel werden, damit er nicht bitter schmeckt.

Wie Rösten den Geschmack von weißem Sesam verändert

Lagerung und Haltbarkeit

Weißer Sesam enthält einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und ist empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff.

Zur Lagerung eignen sich luftdicht verschlossene Behälter an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort.

Unsachgemäße Lagerung führt zu Aromaverlust und vorzeitiger Oxidation.

Häufige Fragen zu weißem Sesam

Was ist weißer Sesam?

Weißer Sesam bezeichnet hellsamige Varianten von Sesamum indicum. Er kann geschält oder ungeschält sein und schmeckt meist mild bis nussig.

Wie unterscheidet sich weißer von schwarzem Sesam?

Die helle oder dunkle Samenfarbe hängt vor allem von der Sorte ab. Beide Varianten können unterschiedlich verarbeitet sein; schwarzer Sesam schmeckt oft kräftiger, weißer meist milder.

Muss man weißen Sesam rösten?

Weißer Sesam kann roh oder geröstet verwendet werden. Leichtes Rösten intensiviert das Aroma.