Kurkuma verwenden – so passt das Gewürz in die Küche
Kurkuma bringt goldgelbe Farbe und eine warme, erdige Würze an Reis, Dal, Gemüse, Suppen und Currys. Schon kleine Mengen reichen meist aus – zu viel Kurkuma kann schnell bitter und etwas stumpf schmecken.
Für die Küche gilt: lieber mit wenig beginnen, das Pulver gut im Gericht verteilen und anschließend abschmecken. In Reis darf Kurkuma zurückhaltend bleiben; in Dal oder Curry kann es mit Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer und Chili kräftiger zusammenspielen.
Unser gemahlenes Kurkuma ist fein vermahlen und eignet sich für Currys, Reisgerichte, Dal und Gemüse.
Wie schmeckt Kurkuma?
Kurkuma schmeckt warm, erdig, leicht pfeffrig und dezent bitter. Wer das Aroma genauer einordnen möchte, findet unter Wie schmeckt Kurkuma? den ausführlichen Vergleich mit passenden Gewürzen und Gerichten.
Wie dosiert man Kurkuma?
- Reis: etwa 1/2 TL auf 250 g Reis als Orientierung
- Curry und Dal: etwa 1/2–1 TL pro Gericht, abhängig von Menge und gewünschter Intensität
- Gemüse und Suppen: zunächst sparsam dosieren und abschmecken
Wann gibt man Kurkuma ins Gericht?
Kurkuma kann kurz in Öl oder Butter angeschwitzt werden, damit es sich gleichmäßig verteilt. Zu starkes oder sehr langes Erhitzen sollte vermieden werden, weil die erdige und bittere Seite sonst stärker hervortreten kann.
Kurkuma in Curry und Dal
In Dal, Gemüsegerichten und vielen Curryrezepten steht Kurkuma selten allein. Koriander und Kreuzkümmel bringen mehr Würze, Ingwer und Chili Frische und Schärfe, Knoblauch zusätzliche Tiefe. Kurkuma gibt dabei Farbe und eine warme Basis.
Warum Kurkuma trotzdem nicht dasselbe ist wie Currypulver, erklären wir unter Kurkuma vs. Curry.
Kurkuma für Reis
Für gelben Reis, Pilaw oder Gemüse-Reis genügt oft eine kleine Menge. Das Pulver sollte gut in der Garflüssigkeit verteilt werden, damit die Farbe gleichmäßig wird.
Wie lagert man Kurkuma?
Trocken, kühl, lichtgeschützt und gut verschlossen lagern. Licht und Luft können Farbe und Aroma gemahlener Gewürze mit der Zeit abschwächen.


