Safranfäden Negin

ab 12,90  inkl.Mwst

Grundpreis 12.900,00  / 1000 g

Warm-aromatisch · floral · herb / bitter · würzig · Iran
Ideal für Risotto, Paella, Fisch.

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Orlandosidee Gewürzhandel seit 2005

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Safranfäden Negin – lange rote Fäden für die feine Küche

Schon wenige rote Fäden können ein Gericht deutlich verändern: Im Risotto verbinden sich warme, florale und feinherbe Noten mit Butter und Parmesan, eine helle Fischsauce bekommt Tiefe und eine leuchtend goldgelbe Farbe, während Milchreis, Cremes oder feines Gebäck die weicheren, leicht honigartigen Seiten des Gewürzes hervorheben. Negin-Safran würzt nicht laut – er gibt einem Gericht Duft, Farbe und eine unverwechselbare aromatische Wärme.

Safran ist ein Gewürz aus den getrockneten roten Narben der Blüten von Crocus sativus. Der Safrankrokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist eine niedrige, ausdauernde Pflanze mit schmalen grünen Blättern und auffälligen violett-lilafarbenen Blüten. Jede Blüte trägt nur drei intensiv rote Narben – genau diese werden geerntet, getrocknet und als Gewürz verwendet. Die Kulturpflanze wird vor allem in trockenen, sonnenreichen Regionen West- und Zentralasiens sowie im Mittelmeerraum angebaut.

Unsere Ware stammt aus traditionellen Anbaugebieten im Nordosten Irans. Für die Negin-Sortierung werden lange, intensiv rote Fäden ohne gelbe Griffelanteile ausgewählt. Bei Orlandosidee Gewürze erhalten Sie die Fäden in Gebinden von 1 g bis 25 g – für einzelne besondere Gerichte ebenso wie für Gastronomie und Manufakturen. Seit 2005 beschäftigen wir uns mit Gewürzen und prüfen jede Charge auf Fadenbild, Duft und Farbe, bevor sie abgefüllt wird.

Das Produkt finden Sie in unserer Kategorie Safran kaufen sowie im übergeordneten Gewürzesortiment. Mehr über die Anbaugebiete lesen Sie unter Herkunft & Anbau.

Wie schmeckt Negin-Safran im Gericht?

Safran schmeckt warm, floral und würzig mit einer charakteristischen feinherben bis feinbitteren Note und einem leicht honigartigen Eindruck. Besonders interessant ist, wie unterschiedlich diese Nuancen je nach Gericht hervortreten.

In einem Risotto verbinden sie sich mit Butter, Reis und Parmesan zu einer runden, warmen Würze. In einer hellen Fischsauce zeigt sich das Gewürz feiner und herber, während Milch und Sahne in Milchreis, Cremes oder Pudding die weicheren und leicht honigartigen Seiten stärker hervortreten lassen.

Deshalb braucht Safran keine laute Gewürzkulisse. Butter, Reis, Sahne, Milch, Fisch oder ein heller Fond lassen ihm genügend Raum. In stark gerösteten oder sehr kräftig gewürzten Gerichten kann die filigrane Aromatik dagegen schnell in den Hintergrund treten.

Eine ausführliche sensorische Beschreibung finden Sie unter Aromaprofil und Geschmack.

Was lässt sich mit Safranfäden kochen?

Einige Gerichte leben geradezu von der Verbindung aus Duft, Würze und goldgelber Farbe. Beim Risotto alla Milanese färbt der Safranauszug den Reis intensiv und verbindet sich besonders schön mit Butter und Parmesan. Beim persischen Reis steht neben dem Aroma ebenfalls die leuchtende Farbe im Mittelpunkt.

Auch Fisch und Meeresfrüchte profitieren von der warmen, feinherben Würze. In hellen Fonds und Saucen begleitet sie den Eigengeschmack, ohne ihn zu überdecken. Eine Bouillabaisse gewinnt aromatische Wärme, Muscheln lassen sich fein akzentuieren, und auch zu Lamm kann eine kleine Menge einen spannenden warmen Gegenpol setzen.

In der süßen Küche zeigt sich eine andere Seite des Gewürzes: Milch, Sahne und feine Teige nehmen Duft und Farbe besonders gleichmäßig auf. Milchreis wird goldgelb und aromatisch, Cremes bekommen eine feine florale Würze und Gebäck erhält neben der Farbe einen unverwechselbaren Duft.

  • Risotto alla Milanese: warme Würze und goldgelbe Farbe zu Butter und Parmesan
  • Persischer Reis: für Duft, Farbe und feinherbe florale Noten
  • Paella: besonders passend zu Reis, Fisch und Meeresfrüchten
  • Bouillabaisse und Fischsuppen: für aromatische Wärme in hellen Fonds
  • Muscheln und Meeresfrüchte: fein zu hellen Saucen und gratinierten Gerichten
  • Lamm: sparsam eingesetzt als warmer aromatischer Akzent
  • Milchreis und Cremes: Milch trägt Farbe und Duft besonders schön
  • Gebäck: für feine Würze und eine natürliche goldgelbe Färbung

Weitere Küchenideen finden Sie unter Safran in Saucen und Suppen sowie Safran mit Fisch und Meeresfrüchten.

So entfalten sich Aroma und Farbe besonders schön

Ein kleiner Vorbereitungsschritt macht einen deutlichen Unterschied. Statt die trockenen Fäden direkt in einen stark kochenden Topf zu geben, lassen Sie sie zunächst einige Minuten in wenig warmer Flüssigkeit ziehen.

  1. Die benötigte Menge nach Wunsch in einem kleinen Mörser leicht anstoßen.
  2. Etwa 10–15 Minuten in wenig warmer Flüssigkeit ziehen lassen.
  3. Für Reis und herzhafte Gerichte eignen sich Wasser oder Brühe, je nach Rezept auch etwas Weißwein.
  4. Für Milchreis, Cremes und Desserts passen Milch oder Sahne besonders gut.
  5. Den gesamten Auszug mitsamt den Fäden zum Gericht geben – häufig eher gegen Ende der Garzeit.

So verteilt sich die goldgelbe Farbe gleichmäßig und die feinen Aromen verbinden sich besser mit Reis, Sauce, Milch oder Sahne. Langes starkes Kochen oder direkte hohe Hitze sind für das empfindliche Aroma dagegen nicht ideal.

Weitere Hinweise finden Sie unter Safran richtig einweichen und Safran richtig verwenden.

Wie viel Safran braucht ein Gericht?

Das geringe Gewicht eines Safrangebindes täuscht leicht darüber hinweg, wie ergiebig das Gewürz ist. Für vier Portionen reichen häufig bereits 0,1–0,2 g. Die genaue Menge hängt vom Gericht und davon ab, wie deutlich Farbe und Aroma hervortreten sollen.

1 g reicht damit ungefähr für 5–10 Anwendungen à vier Portionen beziehungsweise etwa 20–40 Portionen. Ein kleines Gebinde lässt sich also bereits für mehrere Risotti, Fischsaucen, Reisgerichte oder Desserts verwenden.

Eine ausführliche Orientierung bietet unsere Seite zur richtigen Dosierung für Farbe und Aroma.

Welche Aromen passen zu Safran?

Safran braucht nicht viele Begleiter. Gerade seine feineren Nuancen kommen besonders gut zur Geltung, wenn die übrigen Gewürze bewusst gewählt und zurückhaltend dosiert werden.

  • Bourbon-Vanille – besonders schön in Milch, Sahne, Cremes und Desserts. Vanille ergänzt die warme und leicht honigartige Seite, ohne die florale Würze zu ersetzen.
  • Paella-Gewürz – bildet eine würzige Grundlage für mediterrane Reisgerichte, während die roten Fäden ihre eigene Farbe und Aromatik beisteuern.
  • Ceylon-Zimt – passt in kleiner Menge zu Milchreis, Gebäck und süßen Cremes und unterstützt dort die warme Aromatik.

Beim Kombinieren gilt deshalb: lieber wenige passende Aromen als viele kräftige Gewürze, die den feinen Safranduft überdecken.

Warum ist echter Safran so kostbar?

Wer sich vor Augen führt, dass jede Blüte nur drei rote Narben liefert, versteht schnell, warum Safran zu den kostbaren Gewürzen gehört. Für 1 kg getrocknete Fäden werden je nach Ertrag ungefähr 80.000 bis 150.000 Blüten benötigt.

Die Blüten werden geerntet, die empfindlichen Narben davon getrennt, anschließend getrocknet und sortiert. Ein enormer Arbeitsaufwand steht damit einer sehr kleinen Menge fertigen Gewürzes gegenüber.

Mehr über Anbau und Ernte erfahren Sie unter Herkunft & Anbau.

Was bedeutet Negin bei Safran?

Negin bezeichnet eine Handels- und Sortierungsform der Safranfäden. Für diese Sortierung werden lange, sauber getrennte rote Fäden ohne gelbe Griffelanteile ausgewählt. Dadurch entsteht ein klares, gleichmäßiges Fadenbild, bei dem Farbe und Struktur der Ware gut sichtbar bleiben.

Nach der Ernte werden die roten Narben von den Blüten getrennt und getrocknet. Anschließend erfolgt die Auswahl nach Fadenbild, Farbe und Beschaffenheit. Negin beschreibt dabei das sichtbare Erscheinungsbild der Ware – nicht automatisch ihre analytische Qualitätsklasse.

Mehr zur Verarbeitung erfahren Sie unter Trocknung und Sortierung.

Was ist der Unterschied zwischen Negin und Super Negin?

Super Negin gilt im iranischen Handel als besonders hohe beziehungsweise oberste Negin-Sortierung. Typisch sind besonders lange, kräftige und möglichst gleichmäßig geformte rein rote Fäden. Negin besitzt ebenfalls ein klares rotes Fadenbild, kann im Vergleich jedoch etwas kürzer oder weniger einheitlich ausfallen.

Daneben gibt es weitere iranische Sortierungsbegriffe wie Sargol und Pushal. Sie beschreiben unterschiedliche Formen des sichtbaren Fadenbildes. Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie unter Negin vs. Sargol.

Analysierte Qualität unserer Safran-Charge

Das sichtbare Fadenbild ist nur eine Seite der Qualität. Zusätzlich wurde unsere Ware auf Crocin, Picrocrocin und Safranal untersucht. Diese analytischen Werte ermöglichen eine deutlich genauere Einordnung von Färbekraft, Geschmacksstärke und Aromastärke.

AnalysewertUnsere ChargeExtra ClassKategorie IKategorie II
Crocin – Färbekraft245–262mind. 230mind. 200mind. 170
Picrocrocin – Geschmacksstärke90–95mind. 80mind. 70mind. 55
Safranal – Aromastärke35–4030–5020–5020–50

Damit lassen sich die Analysewerte unmittelbar einordnen: Crocin mit 245–262 liegt über dem Mindestwert von 230 für die Extra Class. Auch Picrocrocin mit 90–95 liegt über dem dafür angegebenen Mindestwert von 80. Der Safranal-Wert von 35–40 befindet sich innerhalb des Bereichs von 30–50.

Die Werte unserer Charge liegen damit bei diesen drei Parametern im Bereich der Extra Class nach ISO 3632. Für die Küche bedeutet das vor allem eines: Die sichtbare Negin-Sortierung wird durch konkrete Messwerte zu Färbekraft, Geschmacksstärke und Aroma ergänzt.

Wichtig: Negin und Extra Class beschreiben nicht dasselbe. Negin bezeichnet die Sortierung und das Fadenbild; die ISO-Einordnung beruht auf analytischen Kriterien. Beide Informationen ergänzen sich und ermöglichen eine umfassendere Beurteilung der Ware.

Mehr über die analytische Einordnung erfahren Sie unter Safran-Qualitätsstufen.

Woran lassen sich gute ganze Safranfäden erkennen?

Bei ganzen Fäden können Sie bereits vor dem Kochen einiges beurteilen. Ein tiefrotes Erscheinungsbild, eine erkennbare Fadenstruktur und der charakteristische warme Duft sind erste optische und sensorische Anhaltspunkte.

In warmer Flüssigkeit geben die Fäden ihre Farbe nach und nach ab und der Auszug färbt sich goldgelb. Die Fadenstruktur bleibt dabei erkennbar. Eine unmittelbar sehr kräftige Rotfärbung, sich auflösende Partikel oder ungewöhnliche Farbstiche können Anlass sein, die Ware genauer zu prüfen. Ein Wassertest liefert Hinweise, ersetzt jedoch keine analytische Prüfung.

Mehr dazu finden Sie unter Warum färbt Safran so stark? und Safranqualität erkennen.

Ganze Safranfäden oder Pulver?

Ganze Fäden haben einen einfachen Vorteil: Farbe, Struktur und ursprüngliches Fadenbild bleiben sichtbar. Wer die Ware selbst beurteilen, einen Safranauszug herstellen oder die Fäden frisch mörsern möchte, greift deshalb häufig lieber zu dieser Form.

Pulver lässt sich dagegen besonders schnell und gleichmäßig verteilen. Welche Variante besser passt, hängt von der Anwendung ab. Für Risotto, Reisgerichte, Saucen oder Gerichte, bei denen die roten Fäden sichtbar bleiben sollen, haben ganze Fäden einen besonderen Reiz.

Safranfäden richtig aufbewahren

Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüche sind keine guten Partner für dieses empfindliche Gewürz. Bewahren Sie die Fäden deshalb trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen auf. Nach dem Öffnen eignet sich ein kleines, dicht schließendes Gefäß an einem dunklen und trockenen Ort.

Weitere Hinweise finden Sie unter Safran richtig lagern.

Negin, Sargol oder Pushal – welche Safransortierung passt?

SortierungFadenbildHelle AnteilePraktische Einordnung
Neginlange, klar erkennbare, überwiegend rote Fädenstark reduziertgut sichtbar und leicht zu beurteilen; unsere angebotene Sortierung
Sargolüberwiegend rote Narbenanteile, meist kürzer oder gebrochenweitgehend entferntkompakte rote Safrananteile
Pushalrote Fäden mit sichtbarem Übergang zum Griffelteilweise vorhandenursprünglichere Fadenstruktur

Wichtig: Negin, Sargol und Pushal beschreiben die Sortierung und das sichtbare Fadenbild. Die tatsächliche Qualität einer Charge sollte zusätzlich über Duft, Zustand und – wenn vorhanden – Analysedaten beurteilt werden.

Mehr dazu im Vergleich Negin, Sargol und Pushal sowie im zentralen Safran-Wissen.

Safranfäden Negin kaufen bei Orlandosidee

Ob cremiges Risotto, eine helle Sauce zu Fisch und Meeresfrüchten, persischer Reis oder ein feiner Milchreis: Schon eine kleine Menge kann Farbe, Duft und Geschmack eines Gerichtes deutlich prägen. Gerade ganze Negin-Fäden machen dabei sichtbar, was Sie verwenden – von der tiefroten Farbe bis zum langen, klaren Fadenbild.

Bei Orlandosidee können Sie Safranfäden von 1 g bis 25 g wählen – vom gelegentlichen Einsatz in der privaten Küche bis zum regelmäßigen Bedarf in Gastronomie und Manufaktur.

Seit 2005 beschäftigen wir uns mit Gewürzen, ihren Herkünften, Aromen und Einsatzmöglichkeiten. Bei einem so besonderen Produkt möchten wir nicht nur zeigen, was Sie kaufen, sondern vor allem, was Sie damit kochen können, wie Sie sein Aroma am besten zur Geltung bringen und wie sich die Qualität der angebotenen Ware nachvollziehbar beurteilen lässt.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Negin“?

Negin bezeichnet eine Handels- und Sortierungsform mit langen, sauber getrennten roten Fäden ohne gelbe Griffelanteile. Die Bezeichnung beschreibt vor allem das sichtbare Fadenbild und ist keine eigene ISO-Qualitätsstufe.

Was ist der Unterschied zwischen Negin und Super Negin?

Super Negin gilt im Handel als besonders hohe beziehungsweise oberste Negin-Sortierung. Besonders lange, kräftige und möglichst gleichmäßige rote Fäden stehen dabei im Vordergrund. Eine automatische Zuordnung zu einer bestimmten ISO-Kategorie ergibt sich daraus nicht.

Wie verwendet man Safranfäden richtig?

Die benötigte Menge etwa 10–15 Minuten in etwas warmer Flüssigkeit ziehen lassen und anschließend den gesamten Auszug zum Gericht geben. Für herzhafte Speisen eignen sich beispielsweise Wasser oder Brühe, für Milchreis und Desserts Milch oder Sahne.

Wie viel Safran braucht man für vier Portionen?

Häufig reichen etwa 0,1–0,2 g für vier Portionen. Die genaue Menge hängt vom Gericht und davon ab, wie deutlich Farbe und Aroma hervortreten sollen.

Wie lange reicht 1 g Safran?

Bei einer Dosierung von etwa 0,1–0,2 g für vier Portionen reicht 1 g ungefähr für 5–10 Anwendungen à vier Portionen beziehungsweise etwa 20–40 Portionen.

Sind ganze Safranfäden besser als Pulver?

Ganze Fäden lassen Farbe, Struktur und Fadenbild sichtbar und ermöglichen dadurch eine leichtere optische Beurteilung. Pulver lässt sich dagegen schneller und gleichmäßiger verteilen. Welche Form besser passt, hängt von der Anwendung ab.

Wie bewahrt man Safranfäden richtig auf?

Trocken, lichtgeschützt, gut verschlossen und vor starken Fremdgerüchen geschützt lagern. So werden Farbe und Aroma möglichst wenig beeinträchtigt.

Verpackungsgröße

1 g, 5 g, 10 g, 10×1 g, 25 g

Lebensmittelbezeichnung

Safranfäden

Lebensmittelunternehmer

Orlandosidee
Alt-Tempelhof 23
12103 Berlin
Ansprechpartner Frau Berardi

Herkunftsort

Iran

Zutaten

100 % Safran ( Crocus sativus)

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

Alt-Tempelhof 23, 12103 Berlin

Verantwortliche Person in der EU

Frau Berardi

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